Martys Anekdoten – 9 – Den Mund zu voll genommen

„Wie fange ich denn an?“ Fragend sah Marty Daniel an.

„Du machst den Mund ganz weit auf, ungefähr so“, antwortete dieser und riss den Mund so weit auf wie er konnte.

„Und dann?“

„Reinschieben und versuchen den Würgereiz zu unterdrücken.“

„Würgereiz?“ Marty schaute unbehaglich.

„Ja, wenn die Spitze den Zäpfchen trifft, könnte dir das Mittagessen wieder hochkommen.“

„Ist auch ziemlich lang …“

„Hey, kneifen gilt nicht, du hast den Vorschlag gemacht, komm mach schon, ist ja nicht hart und gibt auch nach.“

„Nachher bekomme ich keine Luft mehr.“

„Macht gar nichts, du bist ein Engel und kannst nicht ersticken.“

„Hast du es schon ausprobiert?“ Marty überlegte warum er bloß diesen dummen Vorschlag gemacht hatte.

„Nein, muss ich nicht haben.“ Daniel schüttelte den Kopf, dass wollte er auf keinen Fall ausprobieren.

„Ich glaube, mein Mund ist nicht groß genug“, versuchte Marty sich rauszureden.

„Hey, das gilt nicht, ich will jetzt lachen, du hast schließlich hast du groß rumgetönt, dass du eine Banane in einem Stück in den Mund bekommst!“

Martys Anekdoten 5 – Im Cafe

Im Cafe

Spencer überlegte, dass es wohl keine gute Idee gewesen war, Marty zum Kuchen essen in ein Café einzuladen. Der Engel verputzte gerade sein siebtes Stück Kuchen und acht Tassen Kaffee hatte er auch schon mühelos geleert.

Marty kratzte die letzten Krümel vom Teller und griff mit der anderen Hand zielsicher zur Karte.

Spencer schluckte und überlegte, dass er tief ins Portemonnaie greifen müsste. Mit der Rechnung könnte er bestimmt sein Haus tapezieren, so lang würde sie werden, wenn er den Engel nicht stoppte. Ihm kam eine Idee.

„Sag mal, meinst du nicht, du hast jetzt genug Kuchen gegessen?“

Martys Hand verharrte auf dem Weg zur Karte. „Ähm, wenn du meinst, aber er schmeckt so gut.“

„Lass den anderen Gästen auch noch etwas übrig.“

Marty überlegte kurz und nickte. „Du hast recht. Dann esse ich jetzt Eis.“ Freudig griff er zur Eiskarte.

Martys Anekdoten 4 – Gibt es Rettung?

Es sah nicht gut aus für Marty, die Lage war mehr als brenzlig. Er saß regelrecht in der Falle.

Hinter ihm war eine Schar Werwölfe, die ihn zerfleischen wollten und vor ihm versperrte ein dichter Wald ein Weiterkommen.

Mit Engelskräften wäre dies alles kein Problem, aber er hatte keine, nur dieses mehr als poplige Gewehr, in dem sich noch genau zwei Schuss befanden.

Er zählte die Werwölfe, es waren mindestens zehn und sie kamen zähnefletschend und knurrend auf ihn zu.

Im brach der Schweiß aus, was sollte er tun?

Entschlossen hob er das Gewehr und verschoss die letzte Munition. Er traf nicht und die Werwölfe stürzten sich auf ihn. Das war das Ende für Marty.

„Hey, gib her, ich bin jetzt dran“, sagte Daniel und nahm Marty den Controller der Spielekonsole aus der Hand, während der Engel immer noch auf das Game Over auf dem Bildschirm starrte. Konsolenspielen musste er wirklich noch üben.

Martys Anekdoten 3 – An der Kette

An der Kette

Hilfe suchend schaute Marty sich um. Was sollte er bloß tun? Wie ließen sich die Ketten lösen? Er hatte nicht die leiseste Ahnung.

Verzweifelt ließ Marty seinen Blick schweifen, er wusste sich einfach keinen Rat und zerrte an der Kette, aber diese löste sich einfach nicht. Er kam hier nicht weg, dabei wartete Tim doch auf ihn.

Inzwischen war er leicht panisch. Irgendwie musste er sie doch loswerden. Seine Blicke huschten aufgeregt hin und her in der Hoffnung, so eine Lösung zu finden.

„Meine Güte, wo bleibst du denn?“ Tim bog um die Ecke und kam auf Marty zu.

„Ich bekomme die Kette nicht ab.“

„So macht man das.“ Tim zog eine Münze aus der Hosentasche, steckte sie in den Schlitz und löste damit den Einkaufswagen.

Hilfe, Engel im Haus! – Willkommen in der Nachbarschaft

Hilfe, Engel im Haus!

Titel: Hilfe, Engel im Haus!
Genre: Gay Romance
Format: E-Book, Taschenbuch
Erschienen am: 3. April 2015
Erhältlich bei: Amazon

Inhaltsangabe:
Daniel und Tim sind seit zwei Monaten ein Paar und haben beschlossen, ihren gefährlichen Job als Vampirjäger endgültig an den Nagel zu hängen, nachdem sie bei ihrem letzten Einsatz fast umgekommen wären. Nur Dank des Engels Marty sind beide noch am Leben und sehen das als Zeichen, etwas zu ändern.
Sie wollen sesshaft werden und ihre Wahl fällt auf den kleinen Ort Gainesville im Bundesstaat Texas.

Dort haben sie ein Haus gekauft und freuen sich auf ein ganz normales Leben. Allerdings haben sie die Rechnung ohne Marty gemacht, denn dieser hat Daniel und Tim in sein Herz geschlossen und betrachtet ihr Haus, auch als sein neues Heim.
Das Chaos nimmt seinen Lauf, denn ab jetzt heißt es – Hilfe, Engel im Haus!

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