Durchs Chaos zum Glück (Jaysen und Leeroy 4)

Jaysen und Leeroy 4
Durchs Chaos zum Glück (Jaysen und Leeroy 4)

Titel: Durchs Chaos zum Glück
Reihe: Jaysen und Leeroy
Band: 4
Genre: Gay Romance
Format: E-Book, Taschenbuch
Erschienen am: 3. Oktober 2015
Erhältlich bei: Amazon

Inhaltsangabe:
Jaysen und Leeroy haben ihre umgebaute Wohnung bezogen und geben eine Einweihungsparty.
Auf der Feier kommt es zu einem unvorhergesehenen Ereignis, das einen weiteren Schicksalsschlag nach sich zieht.
Jaysen stellt sich die Frage, ob er es Leeroy zumuten kann, weiter sein Partner zu sein …

Martys Anekdoten – 8 – Versuch macht klug

„Jetzt mach mal, das dauert doch sonst ewig“, meckerte Daniel.

„Er ist nicht fest genug und fällt direkt wieder zusammen. Ich glaube, wir müssen stärker drücken.“ Martys Gesichtsausdruck war hoch konzentriert.

„Ich habe ja gleich vermutet, dass es noch zu früh ist, aber du musstest ja unbedingt drängeln, es heute schon zu probieren.“

„Einen Versuch war es wert, ich habe das doch noch nie gemacht.“ Daniel hatte es auch gewollt, da war Marty sich ganz sicher, aber das konnte der einfach nicht zugeben.

„Mann, wir können uns doch Zeit lassen.“

„Wobei wollt ihr euch Zeit lassen?“, ertönte Tims Stimme neben ihnen, der unbemerkt dazu gekommen war.

„Marty musste unbedingt heute, beim ersten Schnee raus, und versuchen einen Schneemann zu bauen, dabei ist der Schnee noch gar nicht fest genug dafür, aber mir glaubt ja keiner“, rief Daniel und rollte die Augen gen Himmel.

Martys Anekdoten 7 – Gibt es Rettung?

Gibt es Rettung?

Es sah nicht gut aus für Marty, die Lage war mehr als brenzlig. Er saß regelrecht in der Falle.

Hinter ihm war eine Schar Werwölfe, die ihn zerfleischen wollten und vor ihm versperrte ein dichter Wald ein Weiterkommen.

Mit Engelskräften wäre dies alles kein Problem, aber er hatte keine. Nur dieses mehr als poplige Gewehr, in dem sich noch genau zwei Schuss befanden.

Er zählte die Werwölfe, es waren mindestens zehn und sie kamen zähnefletschend und knurrend immer näher.

Im brach der Schweiß aus, was sollte er machen?

Entschlossen hob er das Gewehr und verschoss seine letzte Munition. Er traf nicht und die Werwölfe stürzten sich auf ihn. Martys Ende war gekommen.

„Hey, gib her, ich bin jetzt dran“, sagte Daniel und nahm den Marty den Controller der Spielekonsole aus der Hand, während der Engel immer noch auf das Game Over auf dem Bildschirm starrte. Konsolenspielen musste er wirklich noch üben.