Martys Anekdoten 3 – An der Kette

An der Kette

Hilfe suchend schaute Marty sich um. Was sollte er bloß tun? Wie ließen sich die Ketten lösen? Er hatte nicht die leiseste Ahnung.

Verzweifelt ließ Marty seinen Blick schweifen, er wusste sich einfach keinen Rat und zerrte an der Kette, aber diese löste sich einfach nicht. Er kam hier nicht weg, dabei wartete Tim doch auf ihn.

Inzwischen war er leicht panisch. Irgendwie musste er sie doch loswerden. Seine Blicke huschten aufgeregt hin und her in der Hoffnung, so eine Lösung zu finden.

„Meine Güte, wo bleibst du denn?“ Tim bog um die Ecke und kam auf Marty zu.

„Ich bekomme die Kette nicht ab.“

„So macht man das.“ Tim zog eine Münze aus der Hosentasche, steckte sie in den Schlitz und löste damit den Einkaufswagen.

Martys Anekdoten 2 – Kranker Engel

Kranker Engel

„Setz ich hin Marty“, sagte Tim mit besorgtem Gesichtsausdruck.

„Ja,  das ist eine gute Idee.“ Marty ließ sich langsam auf den Stuhl sinken, den Daniel ihm hinschob.

„Du bist ganz weiß im Gesicht, netter Kontrast zu den schwarzen Haaren“, kam es lachend von Daniel.

„Daniel“, zischte Tim, „muss das sein?“

„Was hast du? Ich sage doch nur, wie es ist.“

„Ich glaube, mir ist gar nicht gut“, jammerte Marty und hatte sofort wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit der beiden.

„Jetzt siehst du ein wenig grünlich aus“, feixte Daniel, worauf Marty einen Würgelaut von sich gab.

„Kotz bloß nicht auf den Teppich.“ Daniels Feingefühl war einfach unübertrefflich. Tim rollte mit den Augen.

„Ich brauche nur ein Pflaster, ich kann doch kein Blut sehen, dann wird mir immer schlecht“, sagte Marty und hielt anklagend seinen blutenden Daumen in die Höhe.

Martys Anekdoten

Hallo ihr Lieben

Im nächsten Jahr starte meine neue Gay Romance Reihe „Hilfe, Engel im Haus!“ Um euch die Wartezeit zu verkürzen, veröffentliche ich aber jetzt in unregelmäßigen Abständen humorvolle Anekdoten rund um den Engel Marty. Begleitet ihn dabei, wie er Tim und Daniel in den Wahnsinn treibt. 😉

Ich hoffe euch gefällt die Idee. 🙂

Die erste kleine Story findet ihr hier.

Liebe Grüße
Eure Jill

Martys Anekdoten 1 – Missgünstige Lage

Anekdote 1. – Missgünstige Lage

„Das schaffen wir nie alleine, es sind einfach zu viele.“ Panisch sah Daniel sich um. Er schätzte grob die Anzahl und schaute zu Marty. Dessen Gesicht zeigte ebenfalls alles andere als Wohlbefinden.

„Es sind wirklich viele“, sagte Marty mit ernster Stimme.

„Sag ich ja“, antwortete Daniel und sah schwarz. Wenn sogar Marty ihre Lage als missgünstig einschätzte, war es wirklich ernst.

„Tim könnte uns helfen“, schlug der Engel vor.

„Er hat vorhin schon die Flucht ergriffen“, grummelte Daniel.

„Warum?“

„Weil Tim schlau ist und keine Lust hat, geschätzte drei Millionen Blätter zusammen zu harken. Ich hasse den Herbst!“, rief Daniel genervt und warf den Rechen auf den Rasen.