Martys Anekdoten – 9 – Den Mund zu voll genommen

„Wie fange ich denn an?“ Fragend sah Marty Daniel an.

„Du machst den Mund ganz weit auf, ungefähr so“, antwortete dieser und riss den Mund so weit auf wie er konnte.

„Und dann?“

„Reinschieben und versuchen den Würgereiz zu unterdrücken.“

„Würgereiz?“ Marty schaute unbehaglich.

„Ja, wenn die Spitze den Zäpfchen trifft, könnte dir das Mittagessen wieder hochkommen.“

„Ist auch ziemlich lang …“

„Hey, kneifen gilt nicht, du hast den Vorschlag gemacht, komm mach schon, ist ja nicht hart und gibt auch nach.“

„Nachher bekomme ich keine Luft mehr.“

„Macht gar nichts, du bist ein Engel und kannst nicht ersticken.“

„Hast du es schon ausprobiert?“ Marty überlegte warum er bloß diesen dummen Vorschlag gemacht hatte.

„Nein, muss ich nicht haben.“ Daniel schüttelte den Kopf, dass wollte er auf keinen Fall ausprobieren.

„Ich glaube, mein Mund ist nicht groß genug“, versuchte Marty sich rauszureden.

„Hey, das gilt nicht, ich will jetzt lachen, du hast schließlich hast du groß rumgetönt, dass du eine Banane in einem Stück in den Mund bekommst!“

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